Assistenzhundeberatung Möchten Sie einen Assistenzhund ausbilden, haben Sie Fragen zu den Angeboten oder wünschen Sie Beratung zum Thema Assistenzhund?
Telefonische Assistenzhundeberatung
Dienstag 16:00 - 18:00
oder auf Anfrage
Telefonnummer: 079 686 89 57
Assistenzhundeberatung per E-Mail
Anja Jansen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Trainingsstunden Im Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrum Winterthur können Sie zusammen mit einem qualifizierten Assistenzhundetrainer in Einzelstunden oder Gruppenstunden Ihren Hund professionell zum Assistenzhund ausbilden lassen.
Folgende Assistenzhunde werden im Schweizer Assistenzhunde-Zentrum Winterthur ausgebildet:
Signalhunde Signalassistenzhunde unterstützen Menschen mit akustischen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen.
Ihre Trainerin Winterthur
Head Assistenzhundetrainerin Anja Jansen
Ich bin Anja Jansen und ich komme aus dem Kanton St.Gallen. Schon von klein auf hatte ich einen engen Bezug zu Tieren. Zunächst trainierte ich meine Mäuse und später auch meine Wachteln. Mein Wachtelhähnchen konnte auf Signal krähen, und meine Lieblingswachtel begleitete mich auf der Schulter durch den Tag. Ganz nach dem Motto: „Mit viel Einfühlungsvermögen und der richtigen Technik ist (fast) alles möglich.“ Seit einigen Jahren begleitet mich nun Milo, mein Border Collie Rüde. Im September 22 habe ich erfolgreich die Prüfung zur Assistenzhundetrainerin abgelegt und bin seitdem als zertifizierte Assistenzhundetrainerin tätig. Meine zweite Leidenschaft ist die Psychologie. Im Rahmen meines Psychologiestudiums an der Universität Zürich erlange ich wertvolles Wissen, das mir hilft, Menschen mit ihren individuellen Besonderheiten besser zu verstehen. Dies unterstützt mich dabei, Trainingsinhalte gezielt und effizient zu vermitteln. Jeder Mensch und jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit. Durch die Ausbildung meines eigenen Hundes habe ich noch intensiver gelernt, auf diese Individualität einzugehen. Ich optimiere meinen Trainingsansatz ständig und passe ihn sowohl für den jeweiligen Hund als auch für den Kunden an. Ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel zu erfolgreichem Training in der Anpassung an die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Hund liegt. Ich arbeite stets mit positiver Verstärkung und einfühlsamer Kommunikation. Strafen und Korrekturen sind für mich keine Bestandteile der Trainingsphilosophie. Das Bedürfnisorientierte Training bedeutet, dass die Bedürfnisse von Mensch und Hund gleichermaßen berücksichtigt werden. Ziel ist es, dass sich beide Seiten im Training wohlfühlen und eine enge, vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund entsteht. Mein Ziel ist es nicht, jahrelang mit Kunden an Trainingszielen oder Problemen zu arbeiten. Vielmehr möchte ich Ihnen einen „Werkzeugkoffer“ an Wissen und Methoden an die Hand geben, der es Ihnen ermöglicht, selbstständig zu arbeiten und Ihre Ziele langfristig zu erreichen. Sie sollen mit jedem Training eigenständiger werden, sodass meine Unterstützung immer weniger notwendig ist. Gerne unterstütze ich Sie bei der Auswahl und Ausbildung Ihres Assistenzhundes. Bei meiner Arbeit lege ich besonderen Wert auf ein empathisches, individuell angepasstes Training, das sowohl den Trainingsstand des Hundes als auch die Bedürfnisse des Menschen berücksichtigt. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihren Hund zu einem wertvollen, verlässlichen Begleiter in allen Lebensbereichen auszubilden. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten!
Angebote
Beratung
Beratung und Erstkontakt per Telefon/E-Mail:kostenlos
Persönliches Bewerbungsgespräch(60 min):60 CHF
Eignungtests
Welpenwurf/ Wurf220 CHF ab dem zweiten Welpen 100 F CHF pro Welpe zzgl. anfallende Fahrkosten
Alle Hunde, die eine Ausbildung zum Assistenzhund im Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrum beginnen, werden vorab auf ihre Eignung getestet. Auswahl eines geeigneten Welpen Die beste Voraussetzung, um die Ausbildung eines Assistenzhundes zu beginnen, ist, wenn Sie noch keinen eigenen Hund haben und Sie die Auswahl eines geeigneten Welpen den Profis überlassen. Nur sehr wenige Welpen verfügen über die erforderlichen Eigenschaften als Assistenzhund. Den richtigen Welpen zu finden, der wirklich für die Arbeit geeignet ist und die Ausbildung erfolgreich schafft, setzt viel Erfahrung und Wissen voraus. 1 von 100 Hunden eignet sich als LPF-Assistenzhund, PTBS-Assistenzhund, Autismushund, FAS-Assistenzhund, Epilepsieanzeigehund, Mobilitätsassistenzhund und Demenz-Assistenzhund. 1 von 500 Hunden ist als Signalhund geeignet. 1 von 1000 Hunden eignet sich als Diabetikerwarnhund, Epilepsiewarnhund, Asthmawarnhund und Schlaganfallwarnhund. Erfahrene Head Assistenzhundtrainer des Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrums übernehmen für Sie die Suche nach einem geeigneten Welpen. Sie verfügen über viel Erfahrung in der Welpenauswahl und haben bereits mindestens mehrere hundert Welpen auf ihre Assistenzhundeignung getestet. Vorab besprechen Sie mit dem Assistenzhundtrainer genau Wünsche und Anforderungen an den Welpen, neben seiner Eignung. Der Head Assistenzhundtrainer informiert Sie, sobald er einen geeigneten Welpen gefunden hat. Für die Welpenauswahl fahren die Head Assistenzhundtrainer des Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrums quer durch die Schweiz und testen Welpenwürfe ausgewählter Züchter. Einen Welpenwurf zu testen dauert in der Regel einen Tag, da jeder Welpe einzeln anhand von über 70 Tests auf seine Eignung getestet wird. Nur wenn ein Welpe alle Tests sehr gut besteht, gilt er als geeignet.
Hundeeignungstest vorhandene Hunde350 CHF
Alle Hunde, die eine Ausbildung zum Assistenzhund im Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrum beginnen, werden vorab auf ihre Eignung getestet. Eignungstest Wenn Sie bereits einen Hund haben, können Sie Ihren Hund zu einem Eignungstest am Standort des Schweizerischen Assistenzhunde-Zentrums anmelden. Der Assistenzhundtrainer wird mit Ihnen einen individuellen Termin vereinbaren für den Eignungstest. Der Test findet an öffentlichen Orten statt, dort wo Ihr Hund später auch arbeiten soll. Der Eignungstest vor Ort dauert ca. 120 Minuten. Das Auswerten des Eignungstests durch einen erfahrenen Head Assistenzhundtrainer erfordert weitere 120 Minuten. Der Assistenzhundtrainer testet Ihren Hund anhand von über 70 Tests auf seine Eignung. Die Rasse, Mischling, Alter oder vorherige Ausbildungen Ihres Hundes spielen für die Eignung als Assistenzhund keine Rolle. Die einzige Ausnahme stellt eine Schutzhundausbildung dar, die in der Regel ein Ausschlusskriterium für eine Assistenzhundausbildung ist. Die Assistenzhundtrainer des Schweizerisches Assistenzhunde-Zentrums sehen jeden Hund unabhängig von seiner Rasse oder Herkunft. Einzig die individuelle Eignung für diese Assistenzhundart ist entscheidend.
12-Monats-Test490 CHF
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung
Public-Access-Test490 CHF
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung, inklusive Filmen von fünf Hilfsaufgaben und Weiterleitung
Theorie
Welpe Einführungskurs:180 CHF
Training
Einzelstunden:135 CHF (bei 10er Karten sind Rabattierungen möglich)
Wenn Sie die Ausbildung zum Assistenzhund mit Ihrem Welpen oder Hund beginnen, können Sie wählen, ob Sie die Trainingsstunden in Einzelstunden oder über eine 10er Karte durchführen möchten. In dieser Zeit trainieren Sie mit Ihrem Hund und dem Assistenzhundetrainer. Jedes Training wird individuell für Sie vorbereitet und orientiert sich am aktuellen Lern- und Leistungsstand Ihres Hundes. Die eigentliche Spezialisierung (gewünschte Aufgaben) beginnt mit 15 Monaten. Es wird empfohlen vorher bereits mit einem Assistenzhundetrainer zu arbeiten, um unter anderem die Standards korrekt aufzubauen. Eine grundsätzlich festgestellte Eignung ist Voraussetzung für die Ausbildung. In den ersten Monaten der Grundausbildung des Welpen empfehlen sich wöchentliche Trainingstreffen mit dem Assistenzhundtrainer, um eine optimale Entwicklung des Hundes zu fördern. Wenn Ihr Hund erwachsener ist und sich bereits gut verhält und Sie sich in der Ausbildung sicher fühlen, können Sie auch alle 2 oder 4 Wochen ein Training vereinbaren. Zu empfehlen sind für die Spezialisierung min. 60 Stunden und ein wöchentliches Trainingstreffen. Eine Einzelstunde dauert 60 Minuten und findet meist an öffentlichen Orten statt. Das Training findet nicht auf einem Hundeplatz statt, da ein Assistenzhund auch später nicht auf einem Hundeplatz arbeiten wird, sondern in der Öffentlichkeit. Für jede Trainingsstunde wird ein anderer Trainingsort ausgewählt, an dem das Training stattfindet. Diese Trainingsorte befinden sich immer in der Stadt/Region, wo sich der Standort des Schweizerisches Assistenzhunde-Zentrums befindet. Individuell abgestimmt auf den Trainingsstand Ihres Hundes planen die Head Assistenzhundtrainer, welche Orte sich für die Übungen der nächsten Trainingsstunde eignen. Das können in einer Stunde ein Modegeschäft, eine Hauptstraße und ein Park sein, in der nächsten Stunde der Bahnhof, ein Zeitungsgeschäft und ein Parkplatz und in der übernächsten Stunde ein Supermarkt, Einkaufswagen oder ein Parkhaus. Wenn Aufgaben für einen LPF-Assistenzhund erfordern, dass diese zu Hause geübt werden, wie das Öffnen und Schließen von Türen, Schubladen und Schränken, kommt der Assistenzhundtrainer auf Anfrage auch zu Ihnen nach Hause. In jeder Trainingsstunde werden nicht nur die Standards, das Verhalten und die Sozialisierung in der Öffentlichkeit geübt, sondern vor allem die einzelnen Aufgaben an unterschiedlichen Orten. Ihr Assistenzhundtrainer schaut sich die Übungen der vergangenen Trainingsstunde an, die Sie zu Hause trainiert haben und zeigt Ihnen neue Aufgaben. Um bei Warnhunden ein zuverlässiges Warnen zu ermöglichen, steht Ihnen der Assistenzhundtrainer zur Seite, der anhand Ihrer Dokumente die Warnleistung Ihres Hundes überwacht, um frühzeitig ein Nachlassen der Leistung Ihres Hundes erkennen zu können. Sie erhalten nach jedem Training einen Hausaufgabenplan mit den aktuellen Übungen und neuen Aufgaben, die Sie mit Ihrem Hund bis zur nächsten Trainingsstunde üben sollten. Sowohl Training als auch Hausaufgaben werden dokumentiert. Die Termine für die Einzelstunden sprechen Sie individuell mit Ihrem Assistenzhundtrainer ab. Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert, wenn sie im Welpenalter beginnt, 21 bis 24 Monate.
Gruppenstunden (2-3 Teilnehmer):89.00CHF
Die Erfahrung zeigt, dass die Arbeit mit anderen Hunden und Menschen die Ablenkung steigert. Daher ist es empfehlenswert, dass in kleinen Gruppen, min. 2 Teams, mit anderen zukünftigen Assistenznehmern an verschieden Übungen oder Schwierigkeiten gearbeitet wird. Empfehlenswert ist dies nicht vor dem Alter von 6 – 9 Monaten des Hundes zu tun, um diesen nicht zu überlasten oder durch die Anwesenheit anderer Menschen und Hunde zu überfordern. Bitte immer Orte erfragen, da an wechselnden Orten gearbeitet wird. Termine auf Anfrage.
Sonstiges Training
Social Walk mit60.00 CHF
Ausbildung für Warnhunde/Anzeigehunde (Auf Anfrage) PSB-Assistenzhunde (PTBS, Autismus, FASD, Demenz) Mobilitätsassistenzhunde (bei motorischen Beeinträchtigungen) Signalhunde (Signalassistenzhunde unterstützen Menschen mit akustischen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen)
Außerhalb des Arbeitsgebiets Winterthur fällt eine Kilometerpauschale an.
Assistenzhunde
Es gibt folgende Assistenzhundearten: (Bitte schauen Sie auf der Startseite, welche Assistenzhundearten an diesem Standort ausgebildet werden.)
Mobilitätsassistenzhund
Mobilitätsassistenzhunde helfen Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen.
Darunter fallen der
LpF-Assistenzhund
Ein LPF-Assistenzhund ist ein Assistenzhund, der einem Menschen hilft, der in der Mobilität eingeschränkt ist, sei es, weil er im Rollstuhl sitzt oder auf Krücken angewiesen ist. Jeder LPF-Assistenzhund erlernt individuell die Aufgaben, die seinem Partner helfen.
LPF Assistenzhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet. Je nach der individuellen Situation werden sie in Selbstausbildung oder Fremdausbildung ausgebildet.
Aufgaben eines LPF-Assistenzhundes
LPF-Assistenzhunde schalten das Licht an und aus, öffnen und schließen Türen, Schränke und Schubladen. Sie stützen ihren Partner beim Aufstehen, helfen beim An- und Ausziehen und heben heruntergefallene Gegenstände auf. LPF-Assistenzhunde tragen Objekte so lange, bis ihr Partner sie benötigt und geben sie direkt in die Hand ab. Auch empfindliche Gegenstände wie Brillen, Geldscheine, Zettel und EC-Karten werden von LPF- Assistenzhunden aufgehoben und gebracht. Der LPF-Assistenzhund holt die Geldbörse aus der Tasche am Rollstuhl und übergibt sie dem Kassierer. Ebenfalls kann er lernen die Waschmaschine ein- und auszuräumen und Artikel im Supermarkt auf Kommando aus den Regalen zu holen.
Je nach Anforderung lernt der LPF-Assistenzhund an lockerer Leine neben dem Rollstuhl zu gehen, die Seiten auf Kommando zu wechseln, hinter dem Rollstuhl zu gehen oder dem Rollstuhl zu folgen. In der Wohnung kann er den Rollstuhl in einen anderen Raum bringen und das Ignorieren von Passanten oder anderen Hunden ist, wie bei allen anderen Assistenzhunden, selbstverständlich.
Mobilitätsassistenzhund
Ein Mobilitätsassistenzhund ist ein Assistenzhund, der einem Menschen hilft, der zum Gehen nicht auf ein Hilfsmittel angewiesen ist, aber Mobilitätseinschränkungen hat. Mobilitätsassistenzhunde verbessern während des Gehens die Standfestigkeit und das Gleichgewicht. Diese Assistenzhunde tragen ein spezielles Mobilitätsgeschirr, das ihnen hilft das Gleichgewicht auszubalancieren und während des Gehens Stürze zu verhindern.
Mobiltätsassistenzhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet. Je nach der individuellen Situation werden sie in Selbstausbildung oder Fremdausbildung ausgebildet.
Aufgaben eines Mobilitätsassistenzhundes
Die Hauptaufgabe eines Mobilitätsassistenzhundes besteht in der Hilfestellung während des Gehens. Zusätzlich hilft er den Partner beim Treppen steigen zu stützen und beim Aufstehen von Stühlen hochzuziehen. Zusätzlich können sie bei Bedarf folgende Aufgaben erlernen: das Licht an- und ausschalten, sowie Türen, Schränke und Schubladen öffnen und schließen. Sie können beim An- und Ausziehen helfen und heruntergefallene Gegenstände aufheben.
Signalassistenzhund
Signalassistenzhunde unterstützen Menschen mit akustischen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen.
Signalhund
Signalhunde übernehmen für ihren Partner die Hörfähigkeit und zeigen ihrem stark schwerhörigen oder gehörlosen Partner Geräusche in seiner Umgebung an.
Signalhunde verändern das Leben eines gehörlosen oder stark schwerhörigen Erwachsenen oder Kindes auf vielen Ebenen. Gehörlosigkeit kann eine sehr isolierende und einsame Erkrankung sein.
Aufgaben eines Signalhundes:
Die Aufgaben eines Signalhundes werden individuell auf die Bedürfnisse eines Betroffenen abgestimmt. Zu den Aufgaben eines Signalhundes gehören das Anzeigen der Türklingel, des Weckers, des Telefons, des Küchentimers, des Rauchmelders, Weinen des Babys oder der Kinder, Rufen des Namens und auf heruntergefallene Gegenstände aufmerksam machen. Bei Kindern lernt ein Signalhund zusätzlich Nachrichten von den Eltern zu dem Kind zu bringen.
Warn- und Anzeige-Assistenzhund
Warn- und Anzeige-Assistenzhunde sind für Menschen mit stoffwechselbedingten Beeinträchtigungen, anaphylaktischer Allergie oder für Menschen mit neurologisch-, stoffwechsel- oder systemisch bedingten Anfallserkrankungen.
Dazu gehören
Diabetikerwarnhund
Diabetikerwarnhunde sind ausgebildete Assistenzhunde. Sie werden in der Regel 18 bis 24 Monate ausgebildet, halten die Standards ebenso wie zum Beispiel ein Assistenzhund, der einen Rollstuhlfahrer begleitet, ein und haben alle Rechte eines Assistenzhundes. Diabetikerwarnhunde können täglich Leben retten, Koma, Krampfanfälle und den Tod verhindern. Zusätzlich können gut ausgebildete Diabetikerwarnhunde die Gefahr von Folgeerkrankungen mindern und dem Diabetiker ein fast normales Leben ermöglichen. Diabetikerwarnhunde werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet, vorwiegend in Selbstausbildung.
Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum brachte 2007 die Ausbildung von Diabetikerwarnhunden nach Deutschland und bildete die ersten Diabetikerwarnhunde aus.
Während der Ausbildung im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum hilft der qualifizierte Assistenzhundtrainer dem Team, das zuverlässige Warnen zu fördern, zu erhalten und Fehler zu vermeiden, damit sich der Diabetiker auf seinen Diabetikerwarnhund verlassen kann.
Dem Deutschen Assistenzhunde-Zentrum ist es besonders wichtig, dass sich Diabetiker darauf verlassen können, dass ihre Diabetikerwarnhunde wirklich zuverlässig warnen.
Diabetikerwarnhunde, bei denen alle Voraussetzungen gegeben sind, die Ausbildung richtig durchgeführt wird und der Partner das Warnen ein Leben lang weiter richtig bestätigt und unterstützt, warnen bei 90-100% aller drohenden Unterzuckerungen und Überzuckerungen.
Aufgaben eines Diabetikerwarnhundes Die Hauptaufgabe eines Diabetikerwarnhundes besteht darin, den Diabetiker zu warnen, direkt bevor eine Unterzuckerung oder Überzuckerung passiert. So kann der Diabetiker rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, wie Kohlenhydrate zu sich nehmen oder die Insulingabe durchführen. Bei Bedarf kann der Diabetikerwarnhund lernen, falls doch einmal eine Bewusstlosigkeit auftreten sollte, über das Notfalltelefon Hilfe zu verständigen.
Epilepsiewarnhund
Hunde, die Menschen mit Epilepsie helfen sind ausgebildete Assistenzhunde. Assistenzhunde für Epileptiker verhelfen dem Epileptiker zu mehr Sicherheit und mehr Selbstständigkeit. Epilepsiewarnhunde können Leben retten und Verletzungen verhindern. Hunde für Epileptiker werden sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene ausgebildet, vorwiegend in Selbstausbildung.
Es gibt zwei Arten von Assistenzhunden, die Epileptikern helfen:
Epilepsiewarnhunde
Epilepsieanzeigehunde
Epilepsiewarnhunde
Epilepsiewarnhunde reagieren, bevor eine Notsituation eintritt. Im Fall von Epileptikern bedeutet das, dass der Epilepsiewarnhund Anfälle im Vorfeld bemerkt und anzeigt, bevor der Anfall eintritt. Auf diese Weise kann der Epileptiker sich frühzeitig hinsetzen oder hinlegen, um Verletzungen zu vermeiden.
Der Warnhund bemerkt einige Minuten vor dem Anfall, dass ein solcher droht und zeigt dieses dem Epileptiker, indem er ihn z.B. anstupst oder die Pfote auflegt. Durch einen Warnhund ist für viele Epileptiker ein halbwegs normales Leben möglich.
Epilepsiewarnhunde, bei denen alle Voraussetzungen gegeben sind, die Ausbildung richtig durchgeführt wird und der Partner das Warnen ein Leben lang weiter richtig bestätigt und unterstützt, warnen bei 90-100% aller fokalen Anfälle einige Minuten im Voraus.
Aufgaben eines Epilepsiewarnhundes
Die Hauptaufgabe eines Epilepsiewarnhundes besteht darin, fokale Anfälle einige Minuten im Voraus zu bemerken und den Epileptiker zu warnen. Durch diese Fähigkeit und eine zusätzliche Förderung des Hundes, verhindert der Hund das Steigen von Treppen direkt vor Anfällen. Zusätzlich lernt der Epilepsiewarnhund bei Anfällen in der Öffentlichkeit in der Nähe des Epileptikers zu bleiben, um seine Sicherheit auch im Straßenverkehr nicht zu gefährden. Bei Bedarf kann der Epilepsiewarnhund zusätzliche Aufgaben erlernen, wie erinnern an die Medikamenteneinnahme, bringen eines Handys nach Anfällen, um Unterstützung zu alarmieren und betätigen eines Notruftelefons, um Hilfe zu verständigen.
Epilepsieanzeigehunde
Anzeigehunde sind Hunde, die auf eine Situation reagieren. Bei einem Epilepsieanzeigehund bedeutet dies, dass er auf den Anfall reagiert und diesen durch ein erlerntes Verhalten anzeigt, während er auftritt, damit Angehörige alarmiert werden können. Der Epilepsieanzeigehund lernt auf einen Anfall zu reagieren und Angehörigen Bescheid zu geben. Der Epilepsieanzeigehund kann keine Anfälle im Vorfeld bemerken, sondern reagiert nur, wenn der Anfall bereits geschieht.
Aufgaben eines Epilepsieanzeigehundes
Wenn der Epileptiker einen Anfall hat, alarmiert der Hund Angehörige entweder wahlweise über einen Notrufknopf, ein Notfalltelefon oder bellen. Falls dieses erforderlich ist, bringt der Hund dem Angehörigen auf Kommando Notfallmedikamente, damit der Angehörige beim Epileptiker bleiben kann. Während einem Anfall kann er dem Epileptiker Nähe und Wärme spenden und ihn so nach dem Anfall direkt beruhigen. Nach dem Anfall kann der Epilepsieanzeigehund auf Kommando das Handy bringen. Der Epilepsieanzeigehund lernt in der Öffentlichkeit bei einem Anfall in der Nähe seines Partners zu bleiben, um sich nicht selber in Gefahr im Straßenverkehr zu bringen.
Schlaganfallwarnhund
Schlaganfallwarnhunde gehören, wie Diabetikerwarnhunde und Epilepsiewarnhunde, zu der Gruppe der Warnhunde. Der Schlaganfallwarnhund warnt sowohl vor einer TIA als vor einem Schlaganfall.
Im Gegensatz zu den anderen Warnhunden wird der Schlaganfallhund jedoch nicht so häufig warnen, da ein Schlaganfall nicht so oft wie eine Unterzuckerung oder ein fokaler Anfall vorkommt.
Menschen, die bereits einen Schlaganfall oder eine TIA hatten, und dadurch die erhöhte Gefahr besteht, dass sie in der Zukunft einen Schlaganfall erleiden, können einen Schlaganfallwarnhund bekommen. Der Schlaganfallwarnhund kann ihnen helfen, rechtzeitig Hilfe zu erhalten im Ernstfall und so schwere Folgen zu verhindern. Dadurch kann der Hund auch Leben retten.
Zusätzlich lernt der Hund Angehörige zu benachrichtigen oder den Notfallknopf am Notfallarmband zu drücken.
Narkolepsiewarnhund
Narkolepsiewarnhunde werden für Betroffene mit Kataplexie ausgebildet, weshalb diese Assistenzhunde auch Kataplexie-Warnhunde genannt werden.
Narkolepsiewarnhunde warnen bis zu fünf Minuten vor einer Schlafattacke. Das ermöglicht dem Betroffenen, sich zu setzen, zu legen, einen sicheren Ort aufzusuchen oder einen Angehörigen anzurufen, um Verletzungen zu vermeiden.
Allergenanzeigehund
Allergenanzeigehunde helfen bei einer Allergie mit Anaphylaxie. Am häufigsten handelt es sich dabei um eine Erdnussallergie, aber auch andere Allergien mit Anaphylaxie kommen infrage. Allergenanzeigehunde lernen den Allergieauslöser zu riechen und dessen Vorkommen in der Umgebung anzuzeigen.
Hat der Hund im Alltag den Allergieauslöser wahrgenommen, führt er den Betroffenen zu der Quelle, weshalb es für den Betroffenen nicht gefährlich sein sollte, sich dem Auslöser zu nähern. Ist es für den Betroffenen zu gefährlich, sich in der Nähe des Auslösers aufzuhalten, ist es notwendig, dass ein Angehöriger die Anzeigearbeit des Hundes übernimmt und sich vom Hund zum Auslöser führen lässt. Ist dies nicht möglich, stellt ein Allergenanzeigehund leider keine geeignete, sichere Unterstützung dar.
Anzeigehund
Anzeigehunde helfen einem Menschen mit Anfallserkrankungen, wie primär generalisierten oder nicht-epileptischen (dissoziativen) Anfällen. Sie werden dann tätig, wenn der Anfall eingetreten ist. Sie holen etwa bei einem Anfall Hilfe, klingeln an einer Glocke oder drücken einen Notfallknopf, holen Medikamente für die Hilfsperson, drücken den Notrufknopf auf dem Notfallarmband und bleiben nach dem Anfall beim Betroffenen.
Ein Anzeigehund kann den Anfall zwar nicht verhindern, aber während eines Anfalls helfen.
PSB-Assistenzhund
Ein PSB-Assistenzhund ist für Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen.
PTBS-Assistenzhund
PTBS-Assistenzhunde sind weder normale Hunde noch Therapiehunde. PTBS-Assistenzhunde zählen wie LPF-Assistenzhunde, Blindenführhunde und Diabetikerwarnhunde zu den Assistenzhunden. PTBS-Assistenzhunde werden speziell für die Einschränkungen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung ausgebildet. Hierzu zählt ebenfalls das gesamte Spektrum der dissoziativen Störungen. PTBS-Assistenzhunde geben Hoffnung auf eine Zukunft! Sie werden speziell für ihre Arbeit ausgewählt und über 18 bis 24 Monate ausgebildet, um Aufgaben auszuführen, die aktiv das Leben mit der posttraumatischen Belastungsstörung erleichtern. Sie tragen dazu bei, die Einschränkungen im Alltag zu mindern und wieder ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum bildet als 1. Organisation in Europa seit 2008 in Deutschland PTBS-Assistenzhunde aus. PTBS-Assistenzhunde werden für Erwachsene ab 16 Jahren ausgebildet, sowohl in Fremdausbildung, als auch in Selbstausbildung.
Aufgaben eines PTBS-Assistenzhundes
Ein PTBS-Assistenzhund wird individuell auf die Anforderungen und Einschränkungen für jeden Betroffenen ausgebildet. PTBS-Assistenzhunde lernen sowohl äußerliche Aufgaben, die für andere sichtbar sind, als auch verarbeitende Aufgaben, die für Außenstehende nicht sichtbar sind. Zu den verarbeitenden Aufgaben gehört das kognitive Verhalten. Das kognitive Verhalten verbindet die Techniken, die Betroffene in der Psychotherapie gelernt haben, mit den Kommandos des Hundes, die veranlassen bestimmtes Verhalten oder Gedankenmuster zu hinterfragen.
Weiterhin gehört zu den verarbeitenden Aufgaben das natürliche Verhalten des Hundes. Das natürliche Verhalten des Hundes wird genutzt und gefördert. Ein Beispiel hierfür ist der Realitätscheck, in dem der Hund anzeigt, ob sich wirklich jemand im Raum befindet, wenn der Betroffene davor Angst hat: Ist dort niemand, bleibt der Hund ruhig. Ist dort jemand, wird der Hund neugierig hinschauen oder denjenigen begrüßen.
Ebenfalls zu den verarbeitenden Aufgaben zählt das regulierende Verhalten des Hundes. Das regulierende Verhalten nutzt der Hund, um seinen Menschen mit einem Kommando auf ein bestimmtes Verhalten aufmerksam zu machen. Der Betroffene handelt daraufhin mit den in der Psychotherapie erlernten Techniken. Zeigt der Hund einen Flashback an, wendet der Partner die zuvor in der Psychotherapie erlernten Methoden zur Kontrolle von Flashbacks an.
PTBS-Assistenzhunde lernen Sicherheit beim Öffnen von Türen zu geben, indem sie sich mit dem Blick nach hinten setzen, Distanz zu Fremden zu schaffen, auf Kommando zu bellen als Abschreckung, Licht in dunklen Räumen anzuschalten, Räume auf Einbrecher zu durchsuchen, an die Medikamente zu erinnern und zur Einnahme auffordern. Außerdem kann der PTBS-Assistenzhund lernen das Handy zu bringen, um in einer Krise Unterstützung anrufen zu können. Bei einer dissoziativen Fugue kann der PTBS-Assistenzhund lernen nach Hause oder zum Auto zu bringen. In Panikattacken und Dissoziationen kann der Assistenzhund im Geschäft zum Ausgang führen oder zu einer sicheren Sitzgelegenheit. Bei Bedarf kann der Assistenzhund lernen Flashbacks und Dissoziationen zu unterbrechen, bei Alpträumen Licht einzuschalten und durch seine Nähe bei Panik oder Flashbacks zu beruhigen. Er kann lernen Verkäufern oder medizinischem Personal bei Dissoziation auf Kommando zu folgen, durch Menschenmengen zu führen und an Ecken vor zu gehen.
FASD-Assistenzhund
Der FAS-Assistenzhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der Kinder begleitet, die durch das fetale Alkoholsyndrom stark eingeschränkt sind. Der FAS-Assistenzhund übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines Therapiehundes und die eines Assistenzhundes. Bei einem FAS-Assistenzhund übernehmen die Eltern eine entscheidende Rolle. Sie übernehmen die vollständige Verantwortung für den Hund, während der Hund eine enge Bindung zu allen Familienmitgliedern aufbaut und sowohl dem Kind als auch den Eltern hilft. Ein FAS-Assistenzhund verbessert das Leben der gesamten Familie.
Da kein FAS-Betroffener die selben Symptome, in der selben Ausprägung, wie ein anderer hat, wird jeder FAS-Assistenzhund individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen ausgebildet.
Aufgaben eines FAS-Assistenzhundes
Viele Kinder mit FAS haben Schwierigkeiten mit der Reizverarbeitung, was sich in stereotypem oder unangemessenem Verhalten äußert. Diese Signale lernt der Hund im Training, um das Verhalten durch anstupsen oder Pfote auflegen zu unterbrechen. Vielen Kindern hilft es, wenn sie reizüberflutet sind, wenn der Hund sich auf ihre Beine legt und sie so beruhigt. Wenn das Kind hektisch wird und Schwierigkeiten hat ruhig zu stehen oder zu sitzen, kann der Assistenzhund es beruhigen.
Zusätzlich kann der FAS-Assistenzhund die Sicherheit des Kindes verbessern. Er lernt an jedem Straßenübergang zuverlässig stehen zu bleiben und die Straße nur auf Kommando zu überqueren, wenn kein Auto oder keine Fahrradfahrer kommen. Dies verhilft insbesondere Kindern, die eine Gefahr des Straßenverkehrs nicht wahrnehmen, zu mehr Sicherheit. Um die Sicherheit in der Öffentlichkeit zu gewährleisten, kann das Kind, wie bei einem Autismushund, auf Spaziergängen und beim Einkaufen durch eine Leine mit dem Hund verbunden sein.
Autismushund
Der Autismushund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der Kinder und Erwachsene aus dem Autismusspektrum begleitet. Er ist mehr als ein Therapiehund, der nur durch seine bloße Anwesenheit die Entwicklung fördert und Freundschaft schenkt. Der Autismushund übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines Therapiehundes und die eines Assistenzhundes: Als Therapiehund kann er helfen, die Motorik und das Vokabular zu verbessern, Bindung zuzulassen und Kontakte zu fördern. Als Assistenzhund übernimmt der Autismushund aktiv Aufgaben, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Bei einem Autismushund für das Kind übernehmen die Eltern eine entscheidende Rolle. Sie übernehmen die vollständige Verantwortung für den Hund, während der Hund eine enge Bindung zu allen Familienmitgliedern aufbaut und sowohl dem Autisten als auch den Eltern hilft. Ein Autismushund verbessert das Leben der gesamten Familie.
Aufgaben eines Autismushundes
Jeder Autismushund wird individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen ausgebildet. Zuerst durchläuft ein Autismushund die Grundausbildung und erlernt das richtige Verhalten und die Standards eines Assistenzhundes. Im Anschluss mit ca. 1 Jahr beginnt die Ausbildung auf die individuell hilfreichen Autismushund Aufgaben.
Diese Aufgaben können sein: Weglaufen in der Öffentlichkeit verhindern, Weglaufen im Haus anzeigen, Weglaufen im Haus verhindern, Kind suchen, bei nächtlichem Weglaufen die Eltern alarmieren, Sicherheit im Straßenverkehr, beruhigen bei Reizüberflutung und Unterbrechen von Meltdowns und Stereotypem Verhalten, Abschirmen in der Öffentlichkeit, Hindernisse anzeigen, Geräusche anzeigen und Hektik minimieren.
Assistenzhund für psychische oder psychiatrische Erkrankungen
Neben PTBS-Assistenzhunden, die bei einer posttraumatischen Belastungsstörung und dissoziativen Störungen helfen, können Assistenzhunde auch für andere psychische und psychiatrische Erkrankungen wie Angststörung, Essstörungen, schwere Depression, Schizophrenie, Zwangsstörung, Bipolare Störung und Borderline Persönlichkeitsstörung ausgebildet werden.
Zwar können sich einige Aufgaben mit denen von PTBS-Assistenzhunden überschneiden, je nach Bedarf, aber zusätzlich erlernen diese Assistenzhunde individuell Aufgaben für die jeweilige Erkrankung, wie das Beruhigen bei einer Panikattacke oder Wechsel bei Schizophrenie anzeigen.
Demenzassistenzhund
Demenz-Assistenzhunde unterstützen Demenzkranke und ihre Angehörigen in der Alltagsbewältigung. Zusätzlich können sie die Sicherheit verbessern und für den Angehörigen Sorgen verringern. Sie helfen nicht nur dem Betroffenen, sondern auch dem Angehörigen direkt. Demenz-Assistenzhunde helfen Betroffenen, die mit ihrem Angehörigen zu Hause leben. Häufig wird durch einen Demenz-Assistenzhund die Betreuung zu Hause möglich, so dass der Betroffene weiter zu Hause leben kann. Familien, die bereits einen Demenz-Assistenzhund haben, berichten, dass sich auch die Stimmung innerhalb der Familie und die Kontakte zum Betroffenen durch den Assistenzhund verbessert haben.
Die Ausbildung von Demenz-Assistenzhunden begann vor einigen Jahren in Israel und ist seit kurzem auch in Europa angekommen, über Großbritannien. Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum ist die 1. Organisation in Deutschland, die Demenz-Assistenzhunde für Betroffene und ihre Angehörigen ausbildet.
Demenz-Assistenzhunde werden sowohl in Fremdausbildung, als auch in Selbstausbildung ausgebildet. In Selbstausbildung bietet sich vor allem eine frühzeitige Ausbildung an, zu Anfang der Diagnose.
Aufgaben eines Demenz-Assistenzhundes
Die Aufgaben eines Demenz-Assistenzhundes werden individuell auf die Bedürfnisse eines Betroffenen und seines Angehörigen abgestimmt. Neigt der Erkrankte dazu unerlaubt die Wohnung verlassen zu wollen, kann der Assistenzhund lernen dieses dem Angehörigen sofort zu melden, indem er eine Glocke läutet, einen Notrufknopf drückt oder bellt.
Zusätzlich kann er dem Angehörigen im Haushalt helfen, indem er ihn bei der Hausarbeit unterstützt, den Müll einräumt und Gegenstände aufhebt und bringt.
Dem Betroffenen selber kann er Nähe und Wärme schenken und sorgt durch seine Anwesenheit und regelmäßige Spaziergänge für Routine. Zusätzlich hilft der Hund dabei, den Betroffenen zu ermuntern, aufzustehen und spazieren zu gehen. Durch sein beständiges und gelassenes Verhalten vermittelt der Assistenzhund dem Betroffenen auch in verwirrenden Momenten, Geborgenheit und Ruhe.
Kontakt
Anfragen und Assistenzhundeberatung per E-Mail
Schweizerisches Assistenzhunde-Zentrum Winterthur
Head Assistenzhundetrainerin Anja Jansen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Telefonische Assistenzhundeberatung
Dienstag 16:00 - 18:00
oder auf Anfrage
Telefonnummer: 079 686 89 57
Kontaktdaten
Schweizerisches Assistenzhunde-Zentrum - Standort Winterthur Anja Jansen Milo and Me Postfach 8401 Winterthur