Assistenzhunde-Zuchtprogramm

 

Zucht
Zuchtprogramm
Kooperation mit ausgewählten externen Züchtern
Aktuell Aufnahme von neuen Züchtern im Kooperations-Programm möglich
Aktueller Welpenwurf 4.Mai 2022

 

 

Zucht

Die Anforderungen an einen guten Assistenzhund sind hoch. Assistenzhunde brauchen ein hervorragendes Wesen, spezielle Fähigkeiten und Gesundheit. Assistenzhunde sind aggressionslos, immer freundlich zu Menschen, Artgenossen und anderen Tieren. Sie haben keinen Jagdtrieb, arbeiten gerne mit dem Menschen, sind wesensfest und nicht ängstlich. Nicht viele Hunde erfüllen diese Anforderungen.

Die Anforderungen werden über die Gene weitergegeben. Das Deutsche-Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q. hat bereits 2010 ein Assistenzhunde-Zuchtprogramm entwickelt sowie ein Netzwerk von ausgewählten Züchtern aufgebaut.

Wir wählen die Zuchthunde sorgfältig anhand ihres Wesens, Verhaltens und einwandfreier Gesundheit aus.

Ein Assistenzhunde-Zuchtprogramm zu haben und mit ausgewählten Züchtern arbeiten zu dürfen, ermöglicht uns tolle Welpen in die Ausbildung nehmen zu können und Kunden in der Selbstausbildung passende Welpen vermitteln zu können.

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Zuchtprogramm

Unser Zuchtprogramm ist einzigartig in Deutschland, weil wir bereits vor der Geburt auf die Prägung und Eignung achten. Wir achten darauf, dass nur die besten Elterntiere eingesetzt werden, über Generationen.

Gezüchtet wird immer für eine Assistenzhundeart. Die Elterntiere dieser Zuchtlinie sind besonders gute Vertreter ihrer Assistenzhundeart. In der Praxis werden zwei herausragende Warnhunde-Zuchthunde miteinander verpaart, von denen Welpen für die Ausbildung zum Warnhund erwartet werden. Zwei Autismushunde bekommen Nachwuchs, um zukünftige Autismushunde zu haben.

Bereits vom 1. Lebenstag werden die Welpen im Zuchtprogramm gefördert. Die Förderung orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Welpenfrühförderung und Welpenentwicklung.

Bis zum Einzug in ihre Familien, Patenfamilien oder Trainerhaushalte, werden die Welpen täglich durch frühe neurologische Übungen und spielerische Erziehung geprägt. Sie haben unterschiedliche Reize kennengelernt, viel Spielzeug, Untergründe, Artgenossen, Katzen sowie Menschen aller Altersstufen. In ihren ersten beiden Lebensmonaten haben sie neben ihrer Mutter und den Geschwistern zum Kuscheln, Spielen und Lernen, Welpen-Kindergärtner(innen), die sich täglich intensiv in Vollzeit mit ihnen beschäftigen und sich um sie kümmern, damit sie bestens geprägt und sozialisiert sind.

 
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Kooperation mit ausgewählten externen Züchtern

Wir arbeiten sehr gerne auch mit ausgewählten externen Züchtern verschiedener Rassen zusammen, wenn die hohen Anforderungen an Assistenzhunde erfüllt sind. Alle Züchter, die wir in unser Züchter-Kooperations-Programm aufnehmen, weisen vorab die Anforderungen an das Wesen und die Gesundheit ihrer Zuchthunde nach. Gleichzeitig reservieren sie alle (geeigneten) Welpen bis zum Welpentest mit 49 Tagen, sodass sichergestellt ist, dass geeignete Welpen an unsere Trainer oder ihre Kunden in Selbstausbildung abgegeben werden. Die Welpen werden von unseren Assistenzhundetrainern auf die Eignung getestet. Der Verkauf der Welpen läuft dann direkt über den  Züchter selbst, wie auch bei einem normalen Welpenkauf.

 

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Aktuell Aufnahme von neuen Züchtern im Kooperations-Programm möglich

Derzeit ist unser Züchter-Kooperations-Programm für neue Bewerbungen von Züchtern geöffnet. Sie sind der Ansicht, dass Ihr Zuchthund die Anforderungen an einen Assistenzhund erfüllt? Sie würden sich freuen, wenn einige Ihrer Welpen später Menschen mit Behinderungen helfen würden?  Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir näheres besprechen können.

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Aktueller Welpenwurf

Hier finden Sie einen aktuellen Welpenwurf aus unserem Züchter-Kooperations-Programm.

Großpudel von der Pudeloase.

Die Eltern Amelie und Kurt (Großpudel)
haben 5 kleine Welpen zur Welt gebracht.



Vier Wochen alt

 

Die Welpen sind am 4. April 2022 in der Zeit von 20.00 bis 22.30 Uhr geboren.

Alle 5 Welpen haben nach 24 Stunden ihren ersten Welpentest (Biotonus + Assistenzhundeeignung) absolviert. In diesem ersten Test kann man das ursprüngliche Wesen der Hunde erkennen, wenn sie noch völlig unbeeinflusst von der Umgebung und Sozialisierung sind. Hier sieht man erste Tendenzen, ob ein Welpe eher wesensfest oder unsicher, zielstrebig oder ein Mitläufer wird. Auch testen wir 24 Stunden nach der Geburt, wie menschenbezogen ein Welpe ist und ob er sich in der Nähe eines Menschen entspannt oder unruhig verhält. Ebenso zeigen die Welpen in diesem Alter bereits, ob sie eher abhängige oder unabhängige Hunde werden, ob sie einen Arbeitswillen haben und ob sie später voraussichtlich keine Probleme mit verschiedenen Untergründen haben werden.

Durch diesen ersten Welpentest kurz nach der Geburt können wir herausfinden, welche Welpen Assistenzhundepotential haben.

Zwei der fünf Welpen haben sich beim ersten Welpentest sehr vielversprechend gezeigt, sodass wir uns freuen, sie in 4 Wochen wieder zu testen, um sie näher kennenzulernen. Dabei handelt es sich um die Hündin mit einem blauen Halsband und den Rüden mit dem weißen Fleck.

Die Welpen wachsen in der Pudeloase auf. Ihre Züchterin, Lisa Heist, hat die beiden für uns bis zum abschließenden Welpentest mit 7 Wochen reserviert. Der nächste Welpentest steht aber schon im Alter von 4 Wochen an. Hier schauen wir, wie die beiden sich bisher entwickelt haben und ob unsere erste Einschätzung stimmt. Danach folgt mit 7 Wochen der aussagekräftige Welpentest, der endgültig über die Eignung zum Assistenzhund entscheidet.

Gerne teilen wir hier die aktuelle Entwicklung.

Das konnten wir bisher durch den ersten Welpentest 24 Stunden nach der Geburt sehen:

Beide Welpen sind sehr zielstrebig, menschenbezogen und entspannen sich völlig, sobald der Mensch sie streichelt. Beide fühlen sich sehr wohl beim Menschen und entspannen so sehr auf dem Arm, dass sie sich ankuscheln und dann einschlafen. Der Rüde mit dem weißen Fleck als auch die Hündin mit dem blauen Halsband sind wesensfest und nicht unsicher. Selbst in Situationen, die sie nicht kontrollieren können, bleiben sie ganz entspannt. Der Rüde ist etwas fordernder als die Hündin. Aber dafür hat die Hündin einen starken Saugtrieb, was für ein großen Arbeitswillen spricht. Beide sind nicht berührungsempfindlich und werden deshalb keine Probleme mit verschiedenen Untergründen haben.
Beide scheinen nach der ersten vorsichtigen Einschätzung, die wir immer nur nach dem ersten Welpentest treffen können, potentielle Assistenzhundekandidaten zu sein.

Hier ist das aktuelle Zuhause der Welpen.

Pudeloase

Übrigens, die Reservierung der Welpen bedeutet, dass Lisa Heist von der Pudeloase die Welpen für einen zukünftigen Assistenzhundehalter reserviert hat, der bei einer Eignung des Welpen die Selbstausbildung im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q. beginnen möchte. Oder einer unserer Trainer möchte einen der Welpen in die Fremdausbildung nehmen. Für welche Assistenzhundeart die Welpen geeignet sind, zeigt sich erst mit 7 Wochen. Da müssen wir noch etwas Geduld haben. Aber wer gerade einen Welpen sucht, darf die Welpen hier gerne schon mal beobachten und mitfiebern, ob sie mit 7 Wochen wirklich geeignet sind. Und falls ja, für welche Assistenzhundeart.

 



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